Die öffentliche Debatte über den ausreichenden Schutz bei Deepfakes ist seit den jüngsten Vorwürfen der Schauspielerin Collien Fernandes gegen Christian Ulmen neu entfacht. Fernandes wirft Ulmen vor, er habe fake-Profile unter ihrem Namen erstellt und Bildmaterial verschickt, das den Anschein erwecken sollte, Fernandes werde bei sexuellen Handlungen gezeigt. Ulmen bestreitet die Vorwürfe. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat den Fall zum Anlass genommen, der Öffentlichkeit ihren Gesetzesentwurf zum Schutz vor digitaler Gewalt zu präsentieren.
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Berichterstattung im Fall Ulmen: Wenn die mediale Welle rollt
Die Schau­spie­le­rin und Mo­de­ra­to­rin Col­li­en Fer­nan­des er­hebt laut einem Spie­gel-Be­richt gegen ihren Ex-Ehe­mann Chris­ti­an Ulmen schwe­re Vor­wür­fe, an­de­re Me­di­en be­rich­ten wie­der­um dar­über. Doch diese Ei­gen­dy­na­mik ist ge­fähr­lich – für Be­trof­fe­ne und auch Jour­na­lis­ten, warnt Jörn Cla­ßen.
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Reaktive Prüfpflicht bei Dauerpublikationen: Drum prüfe, was immer noch online steht
Es reicht nicht, dass Pres­se­be­rich­te wahr sind, wenn sie er­schei­nen – sie müs­sen es auch blei­ben. Die Me­di­en trifft hier eine Prüf­pflicht, wenn Be­trof­fe­ne sie auf die ver­än­der­te Lage hin­wei­sen, meint das LG Ber­lin II. Das er­öff­net eine ganz neue Ka­te­go­rie im Pres­se­recht, ana­ly­siert Jörn Cla­ßen.
Privatsphäre
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Schutz der Privatsphäre von Prominenten
Der Schutz Ihrer Privatsphäre ist ein starkes, verfassungsrechtlich verankertes Recht, aber er ist kein Selbstläufer. Er muss aktiv, strategisch und mit juristischer Expertise verteidigt werden.
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Der rechtssichere Podcast – ein anwaltlicher Leitfaden
In diesem Beitrag geben wir einen kompakten Überblick über die rechtssichere Kennzeichnung von Podcast-Werbung und zeigen, welche weiteren rechtlichen Stolperfallen Podcaster und Unternehmen im Blick behalten sollten – von Urheber- und Persönlichkeitsrechten bis hin zur Impressumspflicht.
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Steuerbetrug bei Influencern? Warum Namen nicht öffentlich genannt werden dürfen
Medien berichten aktuell über weitreichende Steuerbetrugsvorwürfe gegen Influencer ("Steuerfahnder-Liste"). Öffentliche Stellungnahmen betroffener Influencer sind jedoch unklug, da die Medien deren Namen in der Regel nicht nennen dürfen. Der Beitrag erklärt die Gründe hierfür.
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Rechtskommunikation in der Insolvenz: Medienkanzlei als Universalpartner
Eine Insolvenz bedeutet Ausnahmezustand. Die richtige Kommunikation entscheidet maßgeblich über den Verlauf des Verfahrens und die öffentliche Wahrnehmung. Gerüchte können schnell die Runde machen und das Vertrauen von Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit nachhaltig erschüttern. Eine offene und strukturierte Kommunikation hilft, Vertrauen zu erhalten und Spekulationen entgegenzuwirken. So wird der Weg zur erfolgreichen Sanierung des Unternehmens geebnet.